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Ist
Solarenergie sinnvoll?
Solarenergie ist der
Inbegriff einer umweltfreundlichen Technologie. Trotzdem ist es
auch hier enorm wichtig, die Umweltaspekte von der Herstellung der
Anlage bis zu ihrer Entsorgung im Auge zu behalten. Die häufig
gestellte Frage nach der Energiebilanz der
Photovoltaik kann wie folgt beantwortet werden: Je nach Art
der Anlage beträgt die typische Energierücklaufzeit mit
heutiger Technologie drei bis sechs Jahre. Bei einer Lebensdauer
von 25 Jahren produziert eine Solarstromanlage somit 4- bis 8-mal
mehr Energie, als zu ihrer Herstellung notwendig war. Dieser so
genannte Erntefaktor von 4 bis 8 ist
noch nicht so gut wie bei anderen erneuerbaren Energien (zum
Vergleich: Wasserkraft 150, Wind 50), aber man geht davon aus,
dass Erntefaktoren von bis zu 25 in Zukunft durchaus möglich
sein werden.
(Quelle: Stefan Nowak: Photovoltaik: Zahlen
und Fakten. In: Erneuerbare Energien Nr. 6/2005, S. 4f)
Ganz
anders sieht es für Solarkollektoren
zur Warmwassererwärmung oder zur Warmwassererwärmung und
Heizungsunterstützung aus: Solarkollektoren haben
nicht nur einen hohen Erntefaktor, sondern sie sind auch
ökonomisch rentabel, d.h. die Investition in
Sonnenkollektoren amortisiert sich schnell, da Betriebskosten für
die Wärmeerzeugung mittels Brennstoffen oder mittels
Elektizität gespart werden können.
Somit stimmt
also die leider immer noch oft kolportierte Meinung,
Photovoltaikanlagen oder Solarkollektoren seien ökologisch
nicht sinnvoll, weil zu ihrer Herstellung und Entsorgung mehr
Energie verbraucht würde, als sie selbst produzierten,
absolut nicht!
Abgesehen davon werden Solarkollektoren von
verschiedenen Stellen in den Kantonen und Gemeinden finanziell
gefördert, in der Stadt Zürich z.B. vom
Stromsparfonds
des EWZ mit Fr. 300.-- pro m2 Kollektorfläche (das EWZ
fördert auch Photovoltaikanlagen mit Fr. 3'000.-- pro
kWp).
Wir haben in Esslingen, an der Affolternstrasse in
Zürich Oerlikon und an der Dangelstrasse in Zürich
Wollishofen Sollarkollektoren installiert.
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